Die Gabenbringerin Eine Königin ohne Anfang und Ende. Von links, Günther Stecher, Rudi Wach, Annaliese Stecher. (Foto: Clemens Stecher)
Die Gabenbringerin Eine Königin ohne Anfang und Ende. Von links, Günther Stecher, Rudi Wach, Annaliese Stecher. (Foto: Clemens Stecher)

Afra-Benefiz-Lithographie 2021 “Die Gabenbringerin” von Rudi Wach

Nachdem sich Corona noch nicht verabschiedet hat und unsere Gäste das familiäre Ambiente am Afrafest sehr schätzen und daher kaum den nötigen Abstand einhalten, haben wir uns entschlossen, auch heuer die 18. Afra-Benefizaktion in ein OPEN HOUSE umzuwandeln - und das wieder den ganzen Sommer lang (vom 21. Juni bis 21.September).

Der letztjährige Spendenrekord von 52.000,- Euro war ja ein sensationeller Erfolg.

Die diesjährige 18. Benefiz-Lithographie “Die Gabenbringerin” wurde vom Tiroler Künstler und Bildhauer Rudi Wach farbgetrennt auf 10 Steinen  gezeichnet und von uns in einer Auflage von 160 Blatt auf Büttenpapier gedruckt.

Der komplette Verkaufspreis von 380,- Euro pro Blatt, ergeht wie gehabt je zur Hälfte an das Tiroler Frauenhaus und dem Verein „Frauen helfen Frauen“.

Die Lithographie kann man auch gerahmt bei uns erwerben (mit Passepartout und  weißem Rahmen um  € 473,- /mit Goldrahmen um € 548,-)

Die Vorbestellung / Reservierung ist ab sofort per Telefon 05264 5196 oder per Mail steindruck@stecher-stecher.at möglich.

“Die Gabenbringerin” von Rudi Wach

Die Gabenbringerin

Eine Königin ohne Anfang und Ende.
Alles fließt, leuchtet, vibriert.
Eine Hand – sie wird zur GABENHAND.
Sie beschenkt uns mit Kreativität. Sie ist mehr als eine Hand und sie ist auch nur eine Hand.
Sie ist Leben, das wir sind und uns umgibt.
Das Blatt aus Licht, das schwebt und Finger hat, wird zur Energie.
Energie, die uns beschützt, die neue Ideen realisiert, verkörpert und immer wieder verwirklicht.
Sie ist die Kraft, die Dinge entstehen lässt, Dinge, die uns umgeben und uns helfen, mehr zu werden und bewusster zu leben.
Einmal ist sie eine Hand.
Einmal ein leuchtender Wasserfall.
Einmal ein Blatt aus Licht, das uns anregt nachzudenken, was wir sind.

Rudi Wach

Rudi Wach. (Foto: Clemens Stecher)

Geboren am 22. November 1934 in Hall in Tirol. Kindheit und Jugend in Thaur. Mit 21 Jahren Umzug nach Mailand.

Beginn des Studiums der Bildhauerei an der Accademia die Belle Art di Brera bei Marino Marini. Dort begegnet er Umberto Tibaldi, mit dem  er seine Gedankenwelt teilt.1957 trifft er Alberto Giacometti, der ihn nach Paris einlädt, wo er mit Unterbrechungen drei Jahre verbringt. 1958 besucht er Wien und schließt Freundschaft mit Fritz Wotruba. 1963 kehrt er nach Mailand zurück, wo er seither lebt. 1973 beginnt er, sich intensiv mit der Zeichnung zu beschäftigen. 1984 wendet er sich der Architektur zu. Es entsteht die weiße Kapelle in der Universitätsklinik Innsbruck und die Kapelle des weißen Lichtes am Pitztaler Gletscher. Seit 2001 sind in der U-Bahnstation Museumsquartier in Wien große Zeichnungen und Skulpturen von Rudi Wach zu sehen.

Es folgen umfangreiche Ausstellungen mit Zeichnungen und Skulpturen im Palazzo Isimbardi, Mailand 2002, im Stift Melk 2005, im Castel dell’Ovo Neapel 2006, im Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck 2010, in der Kunsthalle White Box, München 2011, im Museo Diocesano, Mailand 2014.

Afra-Benefiz-Lithographie 2021 “Die Gabenbringerin” von Rudi Wach. (Fotos: Clemens Stecher)

Über die Autorin/den Autor

Knut Kuckel

Mein Blog „Mensch am Berg“ sammelt persönlich erlebte Geschichten von Menschen, die im Alpenraum leben und arbeiten. Sie sind vielfach charakterstark und in hohem Maße zuverlässig. Menschen, die am oder auf dem Berg leben, fürchten keine Wetter. Ich freue mich auf Deinen Besuch: www.mensch-am-berg.de